Unsere Argumente zum Gewässer-, Landschafts-, Klima- und Gesundheitsschutz
betreffen
- den Erhalt bzw. die Verbesserung der Gewässerqualität des Vielitzsees und verbunden mit diesem des Gudelacksees - den Landschaftschutz des Ruppiner Wald- und Seengebietes - die Entwicklung der Region als Tourismusgebiet - den Tierschutz
Unsere Forderungen
Einerseits ist nicht jeder Eingriff des Menschen in die Natur verzichtbar. Andererseits leistet jeder seinen Beitrag zum Schutz der Landschaft und der Umwelt. Dies führt letztlich zu einer Verbesserung unserer Lebensqualität und des Überlebens. In heutiger Zeit ist eine weitere Erhöhung von Umweltbelastungen durch Schadstoffe nicht hinnehmbar.
Langfristige Ziele:
Wir fordern eine umweltfreundliche und damit wohnort- und tourismusverträgliche, im Idealfall des Menschen Gesundheit fördernde Landwirtschaft. Durch umweltfreundliche touristisch eingebettete Landwirtschaft werden nachhaltige Arbeitsplätze mittem im Dorfe geschaffen (Siehe z. B. Bio-Ranch Zempow oder Ponyhof Stapel in Lindow, aber auch Zuchtbetrieb Otto Grieben in Seebeck).
Die positive Entwicklung unserer Region zu einem wichtigen Naherholungsgebiet in den vergangengen Jahrzehnten darf nicht durch Profitgier und Rücksichtslosigkeit aufs Spiel gesetzt werden.
Folgen drohen für Seebeck, Vielitz, Strubensee, Lindow und Herzberg!
Unsere Forderungen beziehen sich ebenso auf den Schutz des Vielitz- und Gudelacksees. Der Vielitzsee mündet in den Gudelacksee. Verunreinigungen des Vielitzsees machen sich auch im Gudelacksee bemerkbar. Auch den Gudelacksee und Lindow betreffend sind daher Arbeitsplätze in Gefahr (Hafen, Camping, Gastronomie, Salus Klinik). Die zu begüllenden Flächen reichen bis nach Herzberg, Lindow und in den Landkreis Oberhavel hinein.
Wir fordern in diesem Zusammenhang auch ein Überdenken bisheriger Praktiken und langfristig einen Verzicht auf Massentierhaltung. Keinesfalls können wir den weiteren Ausbau von Massentierhaltung, also eine Vervielfachung des Ammoniak- und CO2-Ausstoßes, der Gewässerbelastung mit Nitrat und der Auslaugung der landwirtschaftlichen Flächen durch intensive Nutzung, mit all seinen bekannten umweltschädlichen und gesundheitsgefährdenden Einflüssen hinnehmen. Durch die geplante vervielfachung der Massentierhaltung in Seebeck würde sich unsere Landschaft auf Jahrzehnte zum Negativen verändern.
Wir fordern deshalb: Keine Erweiterung von Massentierhaltung, kein Güllesee in Vielitzsee!!!!
Bürgerinitiative gegen Erweiterung von Massentierhaltung in Seebeck
V.i.S.d.P. Nidal El Jarad, Hauptstraße 27, 16835 Vielitzsee
*) Deshalb werden in Ländern wie den Niederlanden seit Jahren Schließungsprämien bezahlt und der Ausbau von Massentierhaltung verboten.